Statuten 2017

 

STATUTEN

ZONTA CLUB WIEN-City

 

ARTIKEL I

NAME, SITZ und GESCHÄFTSJAHR

Der „Zonta Club Wien-City“ ist ein Verein berufstätiger Frauen mit dem Sitz in Wien. Seine Tätigkeit erstreckt sich auf das Bundesland Wien. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Juni und endet am 31. Mai des folgenden Jahres.

ARTIKEL II

BESCHAFFENHEIT

Der Zonta Club Wien-City ist hinsichtlich Politik, Konfession und Ethnie neutral.

 

ARTIKEL III

ZWECK

Der Zonta Club Wien-City, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist und ausschließlich gemeinnützig und mildtätig im Sinne der §§ 35 und 37 BAO tätig ist, bezweckt:

1) die rechtliche, wirtschaftliche, berufliche, politische und bildungsmäßige Stellung der Frau auf nationaler und internationaler Ebene zu fördern und zu verbessern;

2) das Bewusstsein von Frauen für frauenspezifische Gesundheitsvorsorgen zu erhöhen;

3) die Gerechtigkeit und die weltweite Achtung der Menschenrechte sowie des Grundrechts auf

Freiheit zu fördern;

4) das Interesse seiner Mitglieder am Wohl ihres Landes und seiner Bewohner wach zu halten und mit Organisationen, die ähnlichen Zwecken dienen, zusammenzuarbeiten;

5)   als Netzwerk am gegenseitigen Verstehen auf internationaler und nationaler Ebene mitwirken und damit den Friedensgedanken zu fördern und zu pflegen;

6) die Verbreitung der ZONTA Ziele und Ideale durch Gründung neuer Clubs.

ARTIKEL IV

MITTEL

die oben genannten Ziele werden angestrebt mit Hilfe von:

ideellen Mitteln

Konzipierung und Durchführung von Projekten aller Art, die dem Vereinszweck entsprechen. Dies bedeutet unter anderem Aktivitäten in den folgenden Bereichen:

  • Anbieten von Serviceleistungen um die Stellung der Frau auf rechtlichem, wirtschaftlichem und beruflichem Gebiet zu verbessern
  • durch Vorträge und Informationsbroschüren zu frauenspezifischen Gesundheitsthemen die Bereitschaft der Frauen zum Besuch von Vorsorgeuntersuchungen zu erhöhen
  • Zusammenkünfte der Mitglieder, Abhalten von Vorträgen, Präsentation von Berichten und Veröffentlichungen zu frauenspezifischen Themen
  • persönliche und schriftliche Kontakte mit anderen Zonta Clubs und Organisationen
  • finanzielle Unterstützung von Frauenförderprojekte auf nationalem und internationalem Gebiet 

materiellen Mitteln:

Die erforderlichen materiellen Mittel werden aufgebracht durch:

  • Erträge aus Benefizveranstaltungen,
  • Sponsoringbeiträgen,
  • Subventionen und Projektförderungen,
  • Spenden, Sammlungen, Erbschaften, Legate und sonstige Zuwendungen,
  • Mitgliedsbeiträge

 Aus den Mitgliedsbeiträgen werden die laufenden Clubunkosten bestritten.

Alle anderen materiellen Mittel werden ausschließlich im Sinne der im Artikel III angeführten Ziele verwendet.

Jede Zuwendung aus den Vereinsmitteln bedarf der Zustimmung der Hauptversammlung.

ARTIKEL V

BEZIEHUNGEN ZU ZONTA INTERNATIONAL

Der Zonta Club Wien-City ist der internationalen Organisation ZONTA INTERNATIONAL mit dem Sitz in Oak Brook,IL/USA angeschlossen und anerkennt dessen Statuten, soweit diese mit dem österreichischen Recht vereinbar sind.

ARTIKEL VI

ARTEN DER MITGLIEDSCHAFT

1) Ordentliche Mitgliedschaft kann nur Frauen von gutem Ruf und Charakter zuerkannt werden, die mind. 60 % ihrer Zeit im Ortsbereich des Vereins einen geachteten Beruf in einer verantwortungsvollen Stellung, einschließlich Hausfrauenberuf, ausüben und/oder dort ihren Wohnsitz haben. Für die Berufsklassifikation ist die Berufsbranche, nicht aber die Position des Mitglieds bestimmend. Jede Berufsgruppe darf nur durch ein ordentliches Mitglied vertreten werden, wobei jede Zeitung und Rundfunk- oder Fernsehgesellschaft durch je 1 ordentliches Mitglied vertreten werden darf. Ist eine Berufsgruppe im Verein durch ein ordentliches Mitglied seit 10 oder mehr Jahren vertreten, so darf ein neues ordentliches Mitglied derselben Berufsgruppe aufgenommen werden. Bei Berufswechsel behält das ordentliche Mitglied seine ordentliche Mitgliedschaft, sofern der Verein kein anderes ordentliches Mitglied derselben Berufsgruppe hat.

2) Mitgliedschaft internationaler Altpräsidentinnen darf jeder Internationalen Altpräsidentin zuerkannt werden, die ihren Beruf im Vereinsbereich ausübt oder ihren Wohnsitz dort hat, und zwar ungeachtet ihrer Berufsgruppe.

3) Außerordentliche Mitgliedschaft wird einem ordentlichen Mitglied nach mindestens 5-jähriger ununterbrochener Mitgliedschaft verliehen, falls die Voraussetzungen für eine ordentliche Mitgliedschaft nicht oder nicht mehr bestehen. Ein außerordentliches Mitglied vertritt keine Berufsgruppe, muss aber seinen Wohnsitz im Vereinsbereich haben.

4) Ehrenmitgliedschaft darf Frauen verliehen werden, die sich durch außerordentliche Verdienste um die Förderung der Ziele lt. Artikel III ausgezeichnet haben, und ist nicht an eine Berufsgruppe, wohl aber an den Wohnsitz im Vereinsbereich gebunden.

ARTIKEL VII

ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT

Jede Aufnahme eines neuen ordentlichen oder Ehrenmitglieds ist mit Angaben über den beruflichen Werdegang, Tätigkeit und Persönlichkeit der Kandidatin durch ein ordentliches Mitglied dem Vorstand vorzuschlagen.

Sofern keine grundsätzlichen Bedenken gegen eine Mitgliedschaft vorliegen oder erkennbar sind, hat die Kandidatin nach mindestens dreimaliger Teilnahme an einem Clubabend der jeweiligen amtierenden Präsidentin, im Falle deren Verhinderung gilt Artikel X C b),   einen schriftlichen Lebenslauf vorzulegen und an einem Clubabend eine persönliche kurze Darstellung ihres bisherigen Lebenslaufs zu präsentieren. In einer der danach folgenden Vereinssitzungen ist eine offene Abstimmung über die Aufnahme oder Nichtaufnahme der Kandidatin vorzunehmen, wobei einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder für die Annahme genügt.

Die Verleihung der Mitgliedschaft Internationaler Altpräsidentin kann auf schriftlichen Vorschlag eines

ordentlichen Mitglieds gemäß Artikel VI 2) nach entsprechender Prüfung von der Präsidentin, im Falle deren Verhinderung gilt Artikel X C b), bei der nächsten Vereinssitzung den Mitgliedern zur Abstimmung vorgelegt werden; eine einfache Mehrheit der offen abgegebenen Stimmen entscheidet über den Vorschlag.

Die Verleihung einer außerordentlichen Mitgliedschaft wird auf Anregung eines Mitglieds von der Präsidentin, im Falle deren Verhinderung gilt Artikel X C b), bei der Hauptversammlung zur offenen Abstimmung vorgelegt; eine einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen genügt zur Annahme des Vorschlags.

ARTIKEL VIII

BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

Die Beendigung der Mitgliedschaft erfolgt durch:

1) TOD des Mitglieds.

2) ERLÖSCHEN, falls das Mitglied

a) wegen Berufs- oder Wohnsitzwechsels am Vereinsleben nicht mehr teilnehmen kann; oder

b) während zwei aufeinander folgenden Monaten den Vereinssitzungen fernbleibt, die Gründe hiefür dem Vorstand nicht mitteilt und, trotz schriftlicher Aufforderung durch die Präsidentin, im Falle deren Verhinderung gilt Artikel X C b), an der darauf folgenden Vereinssitzung nicht teilnimmt, ohne die Gründe hiefür der Präsidentin, im Falle deren Verhinderung gilt Artikel X C b), mitzuteilen; oder

c) die Voraussetzungen für keine Mitgliedschaftsarten mehr erfüllt; oder

d) einem Verein mit ähnlichen Klassifikationsbestimmungen beitritt.

Spätestens 2 Monate vor dem Ende des laufenden Geschäftsjahres richtet die Präsidentin, im Falle deren Verhinderung gilt Artikel X C b), einen diesbezüglichen Vorschlag schriftlich an alle Mitglieder. Erhält sie innerhalb einer Frist von 2 Wochen ab Datum des Poststempels keinen mit triftigen Gründen versehenen Einspruch, so gilt der Vorschlag als angenommen. Allfällige Einsprüche sind bei der Hauptversammlung in offener Abstimmung zu behandeln, wobei die einfache Stimmenmehrheit entscheidet.

Eine Mitgliedschaft erlischt jeweils am Ende des laufenden Geschäftsjahres.

3) AUSTRITT, wobei die Austrittserklärung 2 Monate vor dem Ende des jeweiligen Geschäftsjahres schriftlich der Präsidentin, im Falle deren Verhinderung gilt Artikel X C b), zugeleitet werden muss; oder durch

4) AUSSCHLUSS, falls das Mitglied

a) durch sein persönliches oder berufliches Verhalten die Grundsätze des Vereins verletzt oder verletzt hat; oder

b) trotz dreimaliger schriftlicher Mahnung der Schatzmeisterin, die in Abständen von je 1 Monat zu erfolgen hat, und ohne zwingenden Grund 3 Monate nach dem Fälligkeitsdatum mit seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verein im Verzug ist.

Ein diesbezüglicher Vorschlag ist von der Präsidentin , im Falle deren Verhinderung gilt Artikel X C b), schriftlich an alle Mitglieder zu richten. Erhält sie innerhalb einer Frist von 2 Wochen ab Datum des Poststempels keinen mit triftigen Gründen versehenen Einspruch, so gilt der Vorschlag als

angenommen. Allfällige Einsprüche sind bei der nächsten Vereinssitzung in offener Abstimmung zu behandeln, wobei die einfache Stimmenmehrheit entscheidet.

Ein Beschluss über die Beendigung seiner Mitgliedschaft ist dem betreffenden Mitglied von der Präsidentin , im Falle deren Verhinderung gilt Artikel X C b).schriftlich mitzuteilen. Im Streitfall entscheidet endgültig das Schiedsgericht.

ARTIKEL IX

RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER

1) RECHTE:

Ordentliche Mitglieder haben das Stimmrecht und das aktive und passive Wahlrecht. Sie dürfen den Verein als dessen Delegierte oder deren Stellvertreterinnen bei allen Anlässen - nach vorheriger Legitimation durch den Vereinsbeschluss - vertreten. Die Erteilung der Legitimation ist in der Vereinssitzung in offener Abstimmung zu behandeln, wobei die einfache Stimmenmehrheit entscheidet.

Außerordentliche und Ehrenmitglieder, sowie Internationale Altpräsidentinnen haben kein Stimmrecht und weder das aktive noch das passive Wahlrecht; sie dürfen den Verein nicht vertreten.

Alle Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des Vereins in Anspruch zu nehmen und an seinen Veranstaltungen und Zusammenkünften teilzunehmen.

2) PFLICHTEN:

Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Zwecke von Zonta Wien-City (Artikel III) aktiv zu fördern, das Ansehen des Vereins zu wahren und an dessen Zusammenkünften und Veranstaltungen teilzunehmen.

Die Mitglieder haben alles zu unterlassen, wodurch der Zweck und das Ansehen von ZONTA Wien- City und ZONTA International Abbruch erleiden können. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.

Mit Ausnahme der Ehrenmitglieder sind alle Mitglieder zur Zahlung der von der Hauptversammlung festgesetzten Beiträge und Abgaben verpflichtet. Aus diesen Beiträgen übernimmt der Verein die Zahlung der internationalen Distrikt- und Area-Beiträge.

ARTIKEL X

ORGANE DES VEREINS

Die Organe des Vereins sind: die Hauptversammlung, der Vorstand, die Rechnungsprüfer und das Schiedsgericht.

A) DIE ORDENTLICHE HAUPTVERSAMMLUNG findet bis spätestens 31. Mai eines jeden Jahres statt und ist nur Vereinsmitgliedern zugänglich.

1) Die Aufgaben der Hauptversammlung sind:

a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und Rechnungsabschlusses und der Berichte des Vorstandes und der Ausschussvorsitzenden, sowie die Entlastung des Vorstandes;

b) Wahl der Präsidentin und der übrigen Vorstandsmitglieder sowie zweier Rechnungsprüfer;

c) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und anderer Beiträge und Abgaben, die den Vereinszielen dienen, sowie die Genehmigung des Vereinsbudgets;

d) Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Punkte;

e) Beschlussfassung über Statutenänderungen oder die freiwillige Auflösung des Vereins;

f) alle sonstigen, durch diese Statuten der Hauptversammlung vorbehaltenen Aufgaben.

2) Verfahrensrechtliche Vorschriften:

a) Einladungen zur ordentlichen Hauptversammlung sind mindestens zwei Wochen im Voraus von der Präsidentin und Clubsekretärin schriftlich an alle Mitglieder zu richten;

b) Vorschläge zur Tagesordnung seitens der Mitglieder sind spätestens 1 Woche vor dem Datum der Hauptversammlung bei der Präsidentin oder Clubsekretärin einzureichen;

c) Die Hauptversammlung ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens 1/3 aller Mitglieder zur festgesetzten Stunde; ist dies nicht der Fall, so findet eine halbe Stunde später die Hauptversammlung statt, die auf alle Fälle beschlussfähig ist;

d) Entlastungen, Wahlen und Beschlussfassungen erfolgen mit einer Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen.e) Vorstandsmitglieder werden in geheimer Wahl gewählt; alle anderen Abstimmungen dürfen in offener Wahl erfolgen;

f) den Vorsitz bei der Hauptversammlung führt die Präsidentin sind auch die Vizepräsident/Innen verhindert, so steht der Vorsitz einem anderen Vorstandsmitglied in folgender Reihenfolge zu: Clubsekretärin, Schatzmeisterin.

g) Im Falle der Verhinderung der Präsidentin gilt generell Artikel X C b)

B) DIE AUSSERORDENTLICHE HAUPTVERSAMMLUNG wird auf Beschluss des Vorstands oder auf schriftlichen Antrag von mindestens 1/10 der Mitglieder oder beiden Rechnungsprüfern für einen Zeitpunkt innerhalb von 6 Wochen nach Beschlussfassung oder Antragstellung einberufen. Im Übrigen gelten die verfahrensrechtlichen Vorschriften, wie sie unter Artikel X A 2) festgehalten sind.

C) DER VORSTAND ist das ausführende und leitende Organ des Vereins.

1) Er besteht aus der Präsidentin, zumindest einer Vizepräsidentin, der Clubsekretärin und der Schatzmeisterin, sowie der stellvertretenden Clubsekretärin und der stellvertretenden Schatzmeisterin;

2) Der Vorstand erledigt alle, anderen Vereinsorganen nicht vorbehaltenen, Angelegenheiten, darf aber keine Zuwendungen aus Vereinsmitteln oder deren Zweck genehmigen oder bestimmen;

3) Der Vorstand wird von der Hauptversammlung in geheimer Wahl auf jeweils 2 Jahre gewählt; Eine Wiederwahl der Präsidentin für die unmittelbar darauffolgende Amtsperiode ist unzulässig. Hat ein Vorstandsmitglied mehr als ein Jahr sein Amt ausgeübt, ist diese Zeit als eine ganze Amtsperiode anzusehen.

4) Scheidet ein Vorstandsmitglied während einer Amtsperiode aus oder ist es dauernd an der Ausübung seiner Pflichten verhindert, können die übrigen Vorstandsmitglieder für die Zeit bis zur nächsten Hauptversammlung an dessen Stelle ein Mitglied kooptieren. Scheidet die Präsidentin während einer Amtsperiode aus, wird die Vizepräsidentin, die am längsten Mitglied von ZONTA International ist (bei gleich langer Mitgliedschaft bei ZONTA International entscheidet das höhere Lebensalter), automatisch Präsidentin bis zur nächsten Hauptversammlung. Alle Änderungen des Vorstands sind anschließend allen Mitgliedern schriftlich mitzuteilen.

5) Will ein Vorstandsmitglied sein Amt zurücklegen, hat es dies der Präsidentin schriftlich mitzuteilen.

6) Ist ein Vorstandsmitglied an der Ausübung seiner Pflichten dauernd verhindert oder hat es ohne Mitteilung der Gründe an mehr als 3 Vorstandssitzungen nicht teilgenommen, kann der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit seinen Ausschluss aus dem Vorstand beschließen; dies ist anschließend dem betreffenden Mitglied schriftlich mitzuteilen.

7) Vorstandssitzungen sind bei Bedarf schriftlich oder mündlich von der Präsidentin, bei deren Verhinderung gilt Artikel X C b), einzuberufen. Auf Ansuchen eines Vorstandsmitgliedes ist eine Sondersitzung einzuberufen. Bei unvorhergesehen langer Verhinderung der Präsidenten und der Vizepräsidentinnen, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.

In diesem Fall übernimmt das Vorstandsmitglied, das am längsten Mitglied von ZONTA International ist (bei gleich langer Mitgliedschaft: das an Jahre älteste Mitglied des Vorstandes), den Vorsitz.

8) Den Vorsitz im Vorstand führt die Präsidentin, bei deren Verhinderung gilt Artikel X C b).

9) Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens 4 Mitgliedern, vorausgesetzt dass alle Mitglieder mindestens 5 Tage im Voraus zur Sitzung eingeladen wurden.

10) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse, die den Vereinsbeschlüssen nicht widersprechen dürfen, grundsätzlich mit einfacher Mehrheit. Der Beschluss zur Einberufung der Hauptversammlung zur Auflösung des Vereines gemäß Artikel XI bedarf der 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Seine Ausfertigungen, Bekanntmachungen und Beschlüsse bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Fertigung durch die Präsidentin, bei deren Verhinderung gilt Artikel X C b). und der Clubsekretärin, in finanziellen Angelegenheiten durch die Präsidentin, bei deren Verhinderung gilt Artikel X C b), und Schatzmeisterin. Der Vorstand darf nicht das Vereinsbudget aufstellen.

11) Zur Erreichung der Clubzwecke nach Artikel III können vom Vorstand Ausschüsse mit einzelnen Agenden betraut werden.

Folgende Ausschüsse müssen mit mindestens 2 ordentlichen Mitgliedern besetzt werden

a) der Nominierungsausschuss: Er hat mindestens 2 Wochen vor der Neuwahl eines Vor- standes die Kandidatinnen für die Vorstandsfunktionen zu nominieren. Mitglieder des Nominierungsausschusses sind für die in der Folge stattfindende Neuwahl des Vorstandes nicht passiv wahlberechtigt.

b) der Status of Women/Service Ausschuss: Er sichtet und schlägt Projekte vor, durch die mittels Einsatz von ideellen und materiellen Mitteln lt. Artikel IV die Clubzwecke lt. Artikel III verwirklicht werden.

c) der Programmausschuss: Er plant und organisiert das Programm und die Gestaltung von Clubsitzungen und anderen Clubveranstaltungen, die nicht in die Agenden des Status of Women/Service Ausschusses fallen.

d) der Interessenten/Gäste Ausschuss: Er informiert Interessenten/Gäste über Clubgeschichte, -aktivitäten und Clubzwecke lt. Artikel III und betreut diese Personen während der Clubveranstaltungen.

12) Die Vorstandsmitglieder führen ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

13) Ein scheidendes Vorstandsmitglied hat ihre Funktion so lange auszuüben, bis ihre Nachfolgerin durch Kooptierung oder Wahl bestellt wurde. Das scheidende Vorstandsmitglied hat eine geordnete Amtsübergabe durchzuführen.

a) Die Präsidentin vertritt den Verein nach außen. Ihre Aufgaben sind:

aa) Die Vorsitzenden der clubintern zu bestellenden Vereinsausschüsse, ausgenommen des Nominierungsausschusses, dem Vorstand zur Genehmigung vorzuschlagen. Sie ist Mitglied ex officio dieser Ausschüsse, ausgenommen des Nominierungsausschusses;

bb) die vom Nominierungsausschuss vorgeschlagenen Delegierten oder deren Stellvertreterinnen der Hauptversammlung zur Abstimmung vorzuschlagen;

cc) eigene oder ihr unterbreitete Programmvorschläge für Vereinssitzungen dem Vorstand zur Begutachtung vorzutragen;

dd) eigene oder ihr unterbreitete Vorschläge für das Aufbringen materieller Mittel zuerst dem Vorstand, dann dem Verein zur Abstimmung vorzuschlagen; desgleichen gilt für Service- Projekte. Ein Zweidrittelvotum entscheidet jeweils für die Aufnahme des Vorschlages.

ee) zusammen mit der Clubsekretärin und Schatzmeisterin den Jahresbericht vorzubereiten und diesen allen Mitgliedern, der Zonta Zentrale in Chicago, sowie der Governor und Area-Direktor zukommen zu lassen;

ff) Kontakte mit Zonta-Funktionärinnen auf internationaler und nationaler Ebene aufrecht zu erhalten, die Mitglieder darüber zu informieren, sowie um die Verteilung von Zonta- Publikationen unter den Mitgliedern zu sorgen;

gg) alle Aufgaben, die ihr gemäß diesen Statuten zustehen, zu erfüllen.

b) Die Vizepräsidentin im Falle von mehreren Vizepräsidentinnen, jene die am längsten Mitglied von ZONTA International ist (bei gleich langer Mitgliedschaft entscheidet das höhere Lebensalter) hat die Präsidentin bei deren Verhinderung bei allen ihr zustehenden Anlässen zu vertreten und ihr bei ihrer Arbeit beizustehen, sowie alle für sie in diesen Statuten festgelegten Pflichten auszuüben. Sollte auch diese verhindert sein, ist die Vizepräsidentin mit der nächst längsten Mitgliedschaft damit zu betrauen

c) Die Clubsekretärin hat zur Aufgabe:

aa) Protokoll bei Hauptversammlungen, Vorstand- und Vereinssitzungen zu führen und Abschriften hievon nach Absprache mit der Präsidentin, bei deren Verhinderung gilt Artikel X Punkt C b), den betreffenden Mitgliedern zu kommen zu lassen;

bb) Vereinsberichte zu verfassen und hievon nach Absprache mit der Präsidentin, bei deren Verhinderung gilt Artikel IX Punkt C b), den Mitgliedern zukommen zu lassen, sowie für Berichte für Zonta-Publikationen zu sorgen;

cc) die Präsidentin bei der Erstellung des Jahresberichtes zu unterstützen;

dd) für regelmäßige Berichterstattung durch die Ausschussvorsitzenden an Mitglieder zu sorgen;

ee) Vereinskorrespondenz zu erledigen, sofern dies nicht anderen Organen vorbehalten ist;

ff) Mitglieder über Vereinssitzungen und Veranstaltungen in Kenntnis zu setzen;

gg) das Gästebuch zu verwalten und Präsenzlisten zu führen.

hh) die Homepage nach vorheriger Abstimmung mit der Präsidentin, bei deren Verhinderung gilt Artikel IX Punkt C b), zu aktualisieren

ii) der Public Relations Ausschuss: Er informiert durch Öffentlichkeitsarbeit über Clubgeschichte, -aktivitäten und Clubzwecke lt. Artikel III, um dadurch die Clubzwecke zu fördern;

d) Die stellvertretende Clubsekretärin hat die Clubsekretärin bei deren Verhinderung bei allen ihr zustehenden Anlässen zu vertreten und ihr in ihrer Arbeit beizustehen.

e) Die Schatzmeisterin hat zur Aufgabe:

aa) die von den Mitgliedern einbezahlten Beträge und die Einnahmen aus Vereinsveranstaltungen, sowie alle anderen Vereinseinkünfte entgegenzunehmen, die entsprechenden Belege aufzubewahren und die Gelder gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung zu deponieren, wobei Mitgliedsbeiträge und sonstige materielle Mittel gesondert zu veranlagen und auszuweisen sind;

bb) die Beiträge und Abgaben an Zonta International und die Distrikt- und Area-Kassa pünktlich zu den fälligen Terminen zu überweisen;

cc) Buch über die Vereinsfinanzen zu führen;

dd) den Jahresabschluss und die Jahresabrechnung vorzubereiten und der Hauptversammlung über den Stand des Vereinsvermögens zu berichten;

ee) dem Vorstand und dem Verein bei deren Sitzungen halbjährlich über den Stand der Vereinsfinanzen zu berichten;

ff) zusammen mit der Präsidentin, bei deren Verhinderung gilt Artikel C b), alle Zahlungen und Zuwendungen aus den Vereinsmitteln gemäß den Vereinsbeschlüssen durchzuführen und Schecks zu unterzeichnen.

f) Die stellvertretende Schatzmeisterin hat die Schatzmeisterin bei deren Verhinderung bei allen ihr zustehenden Anlässen zu vertreten und ihr bei ihrer Arbeit beizustehen.

D) Die Rechnungsprüfer überprüfen den Rechenschaftsbericht und den Jahresabschluss im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel und stellen bei der Hauptversammlung den Antrag auf Entlastung des Vorstandes und Genehmigung der Jahresabrechnung. Der Vorstand hat die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

Die Hauptversammlung wählt jeweils für das kommende Geschäftsjahr zwei Rechnungsprüfer, die jedoch nicht dem Vorstand angehören dürfen. Eine Wiederwahl ist möglich.

Will eine Rechnungsprüferin ihr Amt zurücklegen, so hat sie dies schriftlich der Präsidentin, im Falle deren Verhinderung gilt Artikel X C b), schriftlich mitzuteilen. Der Rücktritt wird erst nach Wahl der Wahl einer neuen Rechnungsprüferin durch die Hauptversammlung wirksam.

Die scheidende Rechnungsprüferin hat für eine ordnungsgemäße Übergabe der Agenden Sorge zu tragen.

E) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht. Es ist eine Schlichtungseinrichtung im Sinne des Vereinsgesetzes und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Jeder Streitteil hat dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft zu machen. Die namhaft gemachten Schiedsrichter haben sich binnen 14 Tagen auf eine Vorsitzende zu einigen. Misslingt das, so entscheidet das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichtes dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.

Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit, es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen, seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

ARTIKEL XI

AUFLÖSUNG DES VEREINS

Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen Hauptversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der Stimmen der dabei anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Die Einberufung einer solchen Hauptversammlung ist allen Mitgliedern mindestens 2 Wochen im Voraus schriftlich von der Präsidentin, bei deren Verhinderung gilt Artikel X C b), basierend auf einem Beschluss des Vorstandes (siehe Artikel X C 10), bekannt zu geben.

Die zu diesem Zweck einberufene Hauptversammlung hat insbesondere darüber zu beschließen, welcher Organisation oder Einrichtung das nach Abzug aller Verbindlichkeiten allenfalls verbleibende Vereinsvermögen zuzukommen hat. Jedenfalls ist sicher zu stellen, dass bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes das verbleibende Vereinsvermögen einer Organisation oder Einrichtung zukommt, die es für gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO in Verbindung mit § 4a Z 3 EStG verwendet. Für diese Zwecke ist ein Abwickler zu bestellen, der nach Abdeckung aller noch offenen Passiven das allenfalls verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.

 

Statuten des Zonta Clubs Wien-City

beschlossen am 14.03.2016

 

Club-Statuten Fassung vom 13.09.2011, geändert am 14.03.2017